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5. Hilfen zur Erziehung
5.1 Weiterentwicklung der Vollzeitpflege in Niedersachsen
– Vorstellung und Diskussion der Anregungen und Empfehlungen für die niedersächsischen Jugendämter


Zum Zeitpunkt der AGJÄ-Tagung sind die Anregungen und Empfehlungen für die niedersächsischen Jugendämter zur Vollzeitpflege ca. sechs Monate veröffentlicht. Sie enthalten Struktur- und Standardvorschläge zu allen Bereichen der Hilfen zur Erziehung in Vollzeitpflege sowie ausführliche Materialien für die inhaltliche Arbeit mit Pflegekindern und Pflegefamilien. Im Workshop sollen erste Erfahrungen der Praktikerinnen und Praktiker mit der Umsetzung der Anregungen und Empfehlungen diskutiert und weitere Perspektiven für die Bearbeitung der Thematik erarbeitet werden.

Moderation: Herr Joachim Glaum - Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit und Frau Anke Kuhls – Landkreis Goslar

Referent: Herr Prof. Jürgen Blandow - Bremen





5.2 Personalentwicklung und Personalausstattung im Allgemeinen Sozialdienst - Darstellung der Ergebnisse der integrierten Berichterstattung Niedersachsen und der Organisationsuntersuchung des ambulanten Sozialdienstes Bremen

Die Personalausstattung der kommunalen Jugendämter steht schon seit vielen Jahren im Mittelpunkt der fachpolitischen Debatten in der Kinder- und Jugendhilfe, die sich immer zwischen den Polen der „Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit“ einerseits und der Sicherstellung der notwendigen Jugendhilfeleistungen andererseits bewegt. Die Thematik hat im zurückliegenden Jahr zusätzliche Brisanz durch eine Diskussion über die Reichweite dieses Schutzauftrages der kommunalen Jugendämter erhalten, also der tatsächlichen Sicherstellung der mit dem staatlichen Wächteramt verbundenen Aufgaben. Im Rahmen des Workshops werden zwei Ansätze der Personalbedarfsbemessung vorgestellt und diskutiert. Dabei handelt es sich einmal um den Ansatz im Rahmen der Integrierten Berichterstattung in Niedersachsen (Gebit) sowie um die Untersuchung zu den fachlichen Leistungsstandards in der Hansestadt Bremen (INSO). Im Mittelpunkt steht die Frage nach einem geeigneten und übertragbaren Konzept zur Personalbedarfsbemessung für den Allgemeinen Sozialdienst.

Moderation: Herr Dr. Frank Lammerding - Stadt Oldenburg

Referenten: Herr Dr. Friedrich-Wilhelm Meyer (Gebit) und Herr Marco Szlapka (INSO)






5.3 Wirksamkeit erzieherischer Hilfen - Darstellung der derzeitigen Forschungsergebnisse durch die Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung e.V. - Entwicklung von weiteren Forschungsansätzen für die AGJÄ

Im ersten Teil der Veranstaltung wird anhand von zwei in der GISS durchgeführten Projekten in die Problematik der Wirkungsanalyse eingeführt. Hier wird gezeigt, welche Schritte notwendig sind, um der Frage der Feststellung einer Wirkung gerecht zu werden. Im zweiten Teil wird ein aktuell laufendes Projekt einer „externen wirkungsorientierten Selbstevaluation“ im Landkreis Osnabrück vorgestellt. Es handelt sich bei der Veranstaltung um einen Vortrag mit Diskussion.

Moderation und Referent: Herr Dr. Christian Erzberger - GISS


5.4 Regelungen zum Kindesschutz durch die Träger der öffentlichen Jugendhilfe

Auf Anregung des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter Bremen und Niedersachsen hat sich eine Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertreter einzelner Jugendämter unter wissenschaftlicher Begleitung des Institutes für Soziale Arbeit e.V. gegründet, um Empfehlungen für die Regelungen zum Kindesschutz zu erarbeiten. Die bestehenden Regelungen aus 23 Jugendämtern wurden ausgewertet und im Rahmen des Workshops werden die Empfehlungen vorgestellt und die Landeshauptstadt Hannover, die Region Hannover und der Landkreis Rotenburg (Wümme) werden ihre Verfahrensregelungen und die Auswirkungen darstellen.

Moderation: Dr. Erwin Jordan - Institut für Soziale Arbeit e.V.

Referent: Vertreterinnen und Vertreter der Landeshauptstadt Hannover, der Region Hannover und des Landkreises Rotenburg (Wümme)



Hier finden Sie die Arbeitshilfen


5.5 Bundesmodellprojekt „wirkungsorientierte Jugendhilfe“ - Braunschweiger Erfahrungswerte zu mehr oder weniger gut geeigneten „Wirkungen“ in der Jugendhilfe - Ein Rückblick auf Erfahrungswerte aus drei Projektjahren

1. Kurzvorträge zu nachfolgenden Themenschwerpunkten:
(jeweils aus Sicht des öffentlichen und freien Jugendhilfeträgers)
• Steigerung der Wirkung versus Messbarkeit jugendhilflicher Wirkung
• Institutionelle, methodische und personelle Voraussetzungen geglückter Wirkungsoptimierung
• Familienbezogene Angebotsvielfalt als Wirkverstärker, am Beispiel der Bemächtigung von AdressatInnen im Verfahren Verwandtschaftsrat

2. Expertendiskussion im Plenum zu der Frage:
Ist die Jugendhilfe „schon“ bereit für eine adressatenbezogene Leistungsausgestaltung?

Moderation: Herr Norbert Winkler, Stadt Braunschweig

Referenten: Herr Martin Albinus - Stadt Braunschweig - und Herr Christoph Lampe - Remenhof-Stiftung Braunschweig -




5.6 Qualitätssicherung im Kinderschutz - Erreichte Standards und aktuelle Entwicklungen

Dargestellt und diskutiert werden sollte im Rahmen dieses Forums der bislang erreichte Stand der Qualitätsentwicklung in der kommunalen Kinderschutzarbeit (Bezugsrahmen: Aus Fehlern lernen – Bundesmodellprogramm). Vor diesem Hintergrund wären dann auch die Impulse einzuordnen, die von der Bundesgesetzgebung (Bundeskinderschutzgesetz) bzw. von Initiativen des Landes Niedersachsen gesetzt wurden bzw. werden sollen.

Moderation: Herr Dr. Erwin Jordan - Institut für Soziale Arbeit e.V.


5.7 Qualitätsentwicklung im Kinderschutz - Stand der Umsetzung des Handlungskonzeptes Kindeswohl in der Stadtgemeinde Bremen

Auf der Grundlage des von der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales im Januar 2007 vorgelegten Eckpunktepapier „Kindeswohl hat Vorrang, Handlungsrahmen zur Verbesserung der Jugendhilfe zum Schutz von Kindern vor Vernachlässigung und Misshandlung in Bremen“ und der anschließenden Senatspresseerklärung durch den Bürgermeister und die Senatorin wurde der Öffentlichkeit der Handlungsrahmen des Senats sowie ein konkretes Maßnahmepaket des Ressorts zur Verbesserung des Kinderschutzes und der Prävention vorgestellt. Im Rahmen des Workshops sollen die in diesem Zusammenhang durch das Amt für Soziale Dienste eingeleiteten Maßnahmen und der Stand der Entwicklung erläutert werden. Insbesondere soll auf die Inhalte der Qualifizierungsmaßnahmen und auf die Entwicklung von Qualitätsstandards in der Zusammenarbeit im Kinderschutz eingegangen werden.

Moderation: Frau Gabriele Schoppe - Amt für Soziale Dienste Bremen

Referenten: Frau Dr. Remi Storck - Kronberger Kreis für Qualitätsentwicklung e.V. - und Herr Herbert Holakovsky - Amt für Soziale Dienste -



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